Meditation

   

„Aus der Konzentration wird Weisheit geboren. Meditation beginnt mit einer Beruhigung des Geistes und der Sammlung der Aufmerksamkeit. Über die Empfindung von Ruhe und Frieden hinaus wird der Zustand der Konzentration ebenfalls zur Grundlage für die Vertiefung von Einsicht und Weisheit. Wir erleben, wie wir uns ebenso für das Leid der Welt öffnen wie für ihre Schönheit.“
(Joseph Goldstein)

Die Meditation – der Weg nach innen, das bewusste „Setzten in die Stille“ ist ein wesentlicher Teil des Bewusstseinsweges. Indem wir uns in die Stille setzten, sinken wir unter den Lärm des Alltages und kehren zur Quelle, zum wahren Sein zurück. Regelmäßig in die Stille zu gehen, diese gemeinsam zu vertiefen, sich auszutauschen und Brücken, Nebenübungen und Hilfen kennen zu lernen ist Inhalt der fortlaufenden Meditationsgruppen. Neben der stillen Meditation können die Schwerpunkte variieren u.a. Meditation nach Ramana Maharshi – Gedankenführung nach Rudolf Steiner – Gehmeditation – Klangmeditation – innerer Körper – Achtsamkeit / Jetzt – Dyana-Meditation und Impulse aus dem Jahreslauf.

Die Haltung der Meditation kann dir auf deinem Weg eine hilfreiche Stütze sein. In ihr nehmen wir uns bewusst den Raum, inne zu halten, zur Ruhe zu kommen, zu uns selbst und nach innen zu sinken. Wir nehmen uns wahr, so wie wir in diesem Augenblick sind, ob müde, wach, fröhlich oder traurig, wir nehmen wahr, was ist. Meditation ist ein immerwährendes Wahrnehmen dessen, was ist und eine ständige Vertiefung/Versenkung. Wir erleben unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, unsere Spannungen und Lebendigkeit im Körper. So braucht Meditation auch inneren Mut in dieses Innehalten hinein zu gehen und drinnen zu bleiben. Nehmen wir diese Schwelle, geschieht eine Verwandlung: Wir bemerken, dass die Gedanken und Emotionen doch viel flüchtiger sind als wir dachten und wie wir uns mehr und mehr von diesen lösen, aus der Identifikation, der Verwicklung hinaus gehen können. Das bringt Ruhe und Entspannung. Folgen wir dieser Haltung weiter, kommen wir zu einer neuen Wahrnehmung: Unter all dem Lärm der Oberfläche liegt eine Stille und eine ungeahnte Tiefendimension.

Meditation wird von vielen Weisheitslehrern als die einzige Handlung bezeichnet, die wir wirklich aus Freiheit tun. Die meisten Dinge tun wir, um etwas zu bekommen, etwas zu verhindern oder für andere. Meditation können wir nur aus dem Selbstwillen der Meditation heraus tun. Sobald wir Meditieren „um zu“ – um etwas zu erreichen, jemand zu sein, einen bestimmten Zustand zu erlangen, verlieren wir die Meditation. Natürlich helfen Erwartungen und Hoffnungen dabei, den Weg zu beginnen und können unsere Starthilfe sein. Setzen wir uns in die Stille, wird Meditation mit der Zeit von einer äußeren Übung zu einem inneren Weg, wir erfahren wahre Meditation. Folgen wir diesem Weg weiter, passiert etwas Wunderbares, die Meditation wächst zu einer inneren Haltung. Die Trennung zwischen einer gesetzten Übung und dem alltäglichen Leben löst sich immer mehr auf. Das Leben ist von Bewusstheit durchzogen, wird selbst zu einer gelebten Meditation – „Meditation als Haltung“. Achtsamkeit ist keine gewollte Übung, sondern geschieht aus sich heraus. Wir können aus der Ruhe heraus handeln und gestalten. Man kann diese drei Qualitäten von Meditation als Stufen sehen, doch eigentlich gehören sie zusammen und sind verschiedene Aspekte, Qualitäten und Ebenen des Gleichen:

  • Meditation als Übung
  • Meditation als Weg
  • Meditation als Haltung

Je weiter wir dem Bewusstseinsweg folgen, die Meditation zu einem natürlichen Begleiter, zu einer inneren Haltung wird, je mehr erleben wir das Innehalten, die Verbindung zu unserem Innersten ganz natürlich in unserem täglichen Leben. Zuerst sind es kleine Augenblicke, in denen wir in diese Qualität sinken, mit der Zeit weitet sich diese zu einem übergreifenden Zustand aus.

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